Das Denkmal „Ode an den Widerstand“

Am 26. September 2021 wurde das Denkmal „Ode an den Widerstand“ anlässlich des 75 Jubiläums der Gründung der „Nationale Confederatie van Politieke Gevangenen en Rechthebbenden“ eingeweiht. Sie wollten für die kommenden Generationen eine greifbare Erinnerung hinterlassen, damit die Opfer der politischen Gefangenen, die in der Festung Breendonk gelitten haben, nie vergessen werden.  

Der renommierte Künstler Tom Frantzen nahm die Herausforderung an. Es wurde ein Kunstwerk mit einem riesigen Stiefel aus Cortenstahl, der die Bevölkerung unterdrückte. Unter dem Stiefel befinden sich der erschossene Mann und andere ermordete Widerstandskämpfer, darunter eine Mutter mit einem Doppelboden-Kinderwagen mit einem erschossenen Kind und einem Hund. Zwei Kinder fliehen in Panik… Zentral, ein Widerstandskämpfer, der Widerstand leistet; er versucht, den Stiefel zurückzuschieben. Auch sein Kumpel versucht mit aller Kraft, mit seinem Rücken gegenzuhalten. Ein gefallener Mann schießt verzweifelt auf den Stiefel… Die letzte Figur ist ein Mann, dem es gelingt zu entkommen; er lässt eine Taube frei, Symbol des Friedens und der Freiheit.  

Das Bild ist eine universelle Ode an Trotz und Widerstand, gegen alle Formen von Machtmissbrauch, Monopol oder Diktatur, Ungerechtigkeit und Intoleranz. Es ist auch ein Zeichen der Hoffnung, da das War Heritage Institute mehr denn je bereit ist, der jüngeren Generation die Botschaft von Staatsbürgerschaft, Toleranz und Respekt zu vermitteln. 

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