Viel gestellte Fragen – FAQ

Ein Standardbesuch dauert minimal zwei Stunden.
  • Gruppen müssen immer reservieren.
  • Einzelpersonen müssen nicht reservieren.
In dieser Periode von COVID ist eine Reservierung wohl verpflichtend.
Nur Tiere, die Personen mit Handicap begleiten, sind zugelassen.
  • Ja, jedoch so dass andere Besucher dabei nicht behindert werden und man das nur vom zugelassenen Rundgang aus macht.
  • Bilder für professionelle Zwecke und Journalisten muss eine Anfrage beim Sitemanager via herbart.beyers@warheritage.be eingereicht werden.
  • Ein Automat für Erfrischungsgetränke und Kaffee befinden sich an der Rezeption.
  • Auf Anfrage kann Catering für Gruppen vorbereitet werden.
  • Manchmal wird ein Gelegenheitscafé geöffnet im einzigartigen Rahmen einer Notwohnung aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.
Nein, aus Respekt vor dem, was sich hier abgespielt hat, ist Rauchen, Trinken oder Essen auf dem Rundgang nicht erlaubt.
Die Erde aus dem Graben wurde als Schutz vor Granateneinschlägen auf die Beton-Konstruktion gehäuft. Diese Erde musste durch die Gefangenen manuell wieder abgetragen werden. Eine sinnlose, erschöpfende Aufgabe…
Ja! 5 Gefangene sollen entkommen sein, wovon 2 wieder festgenommen wurden. 1 während des Transports in Richtung Kaserne Dossin und 1 entkam intern aus den Isolationszellen. 1 soll während seines Fluchtversuchs von den Bewachern getötet worden sein.
Wir wissen von zwei erfolgreichen Suiziden in Breendonk. Ein Berliner Journalist, Julius Berger, hat es wohl versucht, im Graben zu ertrinken, aber das wurde von der Lagerleitung verhindert. Er sollte allerdings doch noch in der Zelle umkommen.
Nein! Als die deutschen Besatzer das Fort in Gebrauch nahmen, lagen noch haufenweise belgische Militäruniformen herum, die als Gefangenenkleidung genutzt werden sollten.
Nein! Die großen Schornsteine über der Küche lassen vielleicht anderes vermuten… Breendonk war zwar kein Vernichtungslager, aber wohl ein Durchgangslager, um von dort aus in die Konzentrationslager Europas deportiert zu werden.
18 Nationalitäten, davon die meisten natürlich Belgier, aber auch viele Polen, Franzosen, Russen, Deutsche und Niederländer.
  • Nur 3 oder 4 % waren Frauen: ungefähr 130 an der Zahl.
  • Der jüngste Gefangene war 15 Jahre und 8 Monate alt.
Die Leichen wurden in einfachen Kisten zum Militärfriedhof in Beverlo gebracht; danach wurden sie auf dem für Kriegsopfer angelegten Friedhof an der „Rijksschietbaan“ in Schaerbeek (an den VRT-Toren in Brüssel)
Nach dem Krieg wird der Graben vollständig leergepumpt und gesäubert. Sehenswürdig sind wohl enorme Fische, die manchmal wahrzunehmen sind.
Der Widerstandskämpfer „hockend aber nie auf den Knieen“ ist ein Symbol des Widerstands gegen die Unterdrückung durch extremistische Ideologien.

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies. 

error: Content is protected !!